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Malteser Kaiserslautern

Chronik

30 Jahre Malteser in Kaiserslautern

1985

Am 1. August 1985 wurde der Malteser Hilfsdienst e.V. Kaiserslautern als hauptamtliche Dienststelle neu gegründet. In Hohenecken, Schloßstraße 3, im Schwesternwohnheim bezogen die "Malteser" zwei Räume, welche mit Unterstützung von Helfer der Glieder-ung Ludwigshafen hergerichtet wurden. Zu dieser Zeit bestanden die Aufgaben des Geschäftsführers, Herrn Peter W. Dossinger, hauptsächlich im Aufbau einer Ortsglie-derung und in der Ausbildung (Erste-Hilfe-Kurse). Da die EH-Kurse vorwiegend an Schulen durchgeführt wurden, wurde zuerst eine Jugendgruppe gegründet.

1986

Am 1. Juni wurde der Mobile Soziale Hilfsdienst (MSD) ins Leben gerufen. Er arbeitete zu dieser Zeit hauptsächlich mit Schwesternhelferinnen, welche die Malteser aus den von ihnen seit 1985 durchgeführten Kursen gewinnen konnten. Für die Leitung wurde damals eine Teilzeitkraft eingestellt. Zur gleichen Zeit als der MSD gegründet wurde, wurden auch die ersten Hausnotrufgeräte angeschafft. Der Fuhrpark bestand aus einem Polo und dem alten Malteser-Jugend Bus.

1987

Anfang 1987 wurden in dem ersten Sanitätskurs Malteser zu Sanitätshelfern aus-gebildet. Zum 1. März konnten dann endlich die langersehnten Diensträume in der Glockenstraße 40 bezogen werden. Die Räume wurden in vielen ehrenamtlichen Stunden hergerichtet. Auch in der Öffentlichkeit fand unsere Arbeit Anerkennung. So wurden z. B. im Juni von der SSK (5 HNR-Geräte), von der Gasanstalt (2 Geräte) und von der KSK (1 Gerät) gespendet. Im August bekamen die Malteser ihren ersten Zivil-dienstleistenden, welcher im Bereich MSD eingesetzt wurden. Im November wurde die Uni-Gruppe gegründet.

1988

Ab August war die Gliederung stolzer Besitzer eines eigenen, komplett durch Spenden finanzierten, Krankenwagens. Durch die finanzielle Unterstützung des Kuratoriums Deutsche Altenhilfe e.V. waren die Malteser in der Lage einen Passat-Variant für ihre Arbeit im MSD zu beschaffen. Im September wurde Peter Jäger zum Stadtbeauftragten berufen.

1989

Seit dem 1. Januar fährt der Malteser Hilfsdienst Kaiserslautern offiziell Krankentrans- porte. Auch in diesem Bereich wurden drei ZDL's verpflichtet. Im Februar bekam die Aktive Gruppe und die Jugend endlich den lang ersehnten VW-Bus von der Polizei. Am 16. April wurde Pfarrer Dr. Janson (Pfarrei St. Maria) zum Stadtseelsorger der Gliederung berufen. An diesem Tag wurden auch die beiden neuen Fahrzeuge, der KTW und der Passat, gesegnet.

1990

Am 1. Januar wurde für den MSD eine Halbtagskraft eingestellt. Gleich Anfang Januar startete der erste Hilfstransport für Rumänien, für den die Bischoff-Brauerei einen LKW zur Verfügung stellte, wurde bis Budapest (Ungarn) gefahren und von dort aus fuhren die Malteser und der ungarische Malteser-Caritas-Dienst die Hilfsgüter, vorwiegend Verbandsstoffe, nach Rumänien. Mitte März der zweite Transport: zwei LKW's mit ca. 250 Lebensmittelpaketen, Medikamenten und medizinischem Gerät im Wert von fuhren nach Klausenburg. Die Lauterer Malteser befanden sich 14 Tage in Rumänien und halfen dort die Lebensmittel direkt an die Bevölkerung zu verteilen. Anfang September konnte, mit Unterstützung der Bezirksregierung, das dringend notwendige HNR-Fahr-zeug beschafft werden. Mitte Oktober wurde der dritte Rumänien-Transport gestartet: Schulmaterialien wurden am 17. November mit zwei Fahrzeugen nach Liebling/ Rumänien gebracht.

1991

Anfang Januar liefen die Vorbereitungen für einen Hilfsgüter Transport in die Ukraine auf Hochtouren. Dank der Hilfe des THW Kaiserslautern konnten uns LKW's und Helfer zur Verfügung gestellt werden. Am 24. Januar fuhren die Fahrzeuge zur Firma Humana um eine Ladung im Wert von DM 130.000 aufzunehmen und von dort am 25. Januar weiterzufahren nach Cernigov/Ukraine. Hier wurde der Grundstein für die heutige Patenschaft gelegt. Vom 25. Mai bis 15. Juli war der KFZ-Techniker der Lauterer A-Teams zusammen mit anderen Helfern aus der gesamten Bundesrepublik, in einem Kurdenlager im Irak eingesetzt. Nach den Sommerferien wurde die zweite Ukraine Fahrt vorbereitet. Ende November war es dann soweit, 6 Helfer fuhren mit Kleidung, med. techn. Geräten, Medikamenten und Krankenhausbedarfsmaterial Richtung Cernigov.

1992

Mitte Februar: Der Mietvertrag in der Mainzer Straße 25 wurde unterschrieben und die Helfer gingen an die Renovierung. Fast jeden Samstag wurde renoviert. Dazwischen wurde noch ein Transport in die Ukraine vorbereitet, der kurz nach den Osterferien mit Medikamenten, Krankenhaus-Ausstattungsmaterial und Kleidung startete. Im Juli wurde mit Hilfe des GRKTW's von Homburg der Unzug in die Mainzer Str. durchgeführt. Am 19. Dezember erhielten die Lauterer Malteser von einem pensionierten Zahnarzt seine komplette Praxis, die nach über 20 Jahren Dienst noch tadellos funktionierte und daher im Frühjahr 93 nach Cernigov transportiert werden sollte.

1993

Im Frühjahr bekamen die Malteser von der Bundeswehr einen Unimog und ein Notstrom- aggregat, welche im Katastrophenschutz und der Nothilfe eingesetzt werden sollten. Mit Hilfe der Gliederung Paderborn und Homburg konnten die Malteser im Juni die Zahn- arztpraxis, Medikamente und Bettdecken im Wert von DM 260.000 nach Cernigov bringen. Im Mai wurde, u.a. durch eine Spende der KSK, der dringend benötigte zweite KTW angeschafft, auf den die Lauterer sehr stolz sind, da das Fahrzeug ein Unikat war.

1994

Im Mai erhielten die Malteser vom deutsch-amerikanischen Frauen-Club einen Corsa für den MSD gespendet. Die lange Suche nach einem geeigneten BFD-Fahrzeug wurde im Herbst beloht. Die Malteser konnten mit finanzieller Unterstützung der Malteser-Jugend (MJ) einen Ford-Transit günstig erstehen. Im Oktober wurde beschlossen "Essen auf Rädern" anzubieten, um den eigenen Patienten eine breit gefächerte Palette an Diensten aus einer Hand anbieten zu können.

1995

Im Januar lief die Vorbereitung für das Diözesan-Helferfest und das 10 jährige Jubiläum der Lauterer Malteser an. Der Homburger LKW, der gemeinsam von Homburg und Kaiserslautern genutzt wird, wurde von Kaiserslautern mit einer neuen, größeren Plane ausgestattet. Standort des LKW’s war nun in Kaiserslautern.

1996

Im September erhielten die Malteser von der Kreis- und Stadtsparkasse Homburg ein ausgedientes Fahrzeug, welches in vielen ehrenamtlichen Stunden in ein Einsatzleitfahrzeug umgebaut wurde. Am 20. war die SEG die ganze Nacht beim Schneechaos im Einsatz. Auf der Autobahn mussten viele Autofahrer ausharren bis die Räumfahrzeuge den Schneemassen Herr wurden, während dessen wurden sie von den Maltesern mit warmen Getränken versorgt.

1997

Für 5 Wochen war im Mai eine Zahntechnikerin aus der Ukraine zu Besuch. Der Besuch wurde genutzt um sich in einer Zahnarztpraxis und einem Dentallabor schulen zu lassen.

1998

Zum 1. Januar wurde die Aktion „Malteser 2000“ realisiert, Haupt- und Ehrenamt arbeiten als eigenständige Institutionen. Am 1. April nimmt der 24 Stunden besetzte Rückholdienst -KTW seinen Dienst auf. Im Mai unterstützen die Malteser den Verein „Hilfe für Slavanovo e.V“ mit einem Hilfsgütertransport nach Bulgarien, Wert der Hilfsgüter 200.000 DM.

1999

Die Malteser aus St. Quentin besuchen im April Kaiserslautern und informieren sie wie die Malteser in Deutschland arbeiten. Im Frühjahr kann der Fuhrpark um das dringend Benötigte Tiefkühlfahrzeug erweitert werden. Die Malteser liefern Essen bis Pirmasens und im Saar-Pfalz-Kreis. Am 15.08 muss das A-Team das beste Fahrzeug – Iltis – in den Kosovo überführen, dort soll das Fahrzeug die Hilfskräfte der Malteser vor Ort unterstützen. Am 31.12. saßen die Helfer der Malteser bei der Feuerwehr in Bereit-schaftsdienst um bei Problemen beim Jahrhundertwechsel sofort einsatzbereit zu sein.

2000

Ab April betreiben die Malteser zusammen mit DRK und ASB die Rettungswache Gartenschau Die Malteser bekommen von der Stadt eine SEG-Verpflegung. Hierzu wurde ein Zugfahrzeug (KüKW) gekauft und in viel Eigenarbeit umgebaut. Die Malteser und die St. Franziskus Realschule und Gymnasium bauen gemeinsam einen Schul-sanitätsdienst (SSD) auf. Die Schülerinnen werden von den Malteser ausgebildet, eingekleidet und mit den notwendigen Materialien versehen. Ebenfalls wird die weitere fachliche Betreuung durch die Malteser gewährleistet.

2001

Die Feldküche, die die SEG für ihre Arbeit benötigt wird durch die Stadt im Februar übergeben. Im August müssen die Malteser den Verlust des engagierten Helfers Franz Becht beklagen. Die Ereignisse des 11. September in Amerika bestimmen die Aktivitäten für den Rest des Jahres. U. a. kochen die Malteser im Auftrag der Feuer-wehr.in der Fußgängerzone. Der Erlös dieser Aktion geht an die Hinterbliebenen der Feuerwehrleute in New York.

2002

Zum 31.März zieht sich die gGmbH aus Kaiserslautern zurück und alle Fahrzeuge im RHD müssen an die Dienststelle Kohlhof abgegeben werden. Die Kräfte des e.V. über-nehmen alle operativen Dienste und führen sie weiter. Der KTW wird in einer einwöchigen Aktion RHD-tauglich umgebaut. SEG-Einsatz im März: Mit tatkräftiger Unterstützung aller ehrenamtlichen Helfer und des SSD werden die Einsatzkräfte beim Bombenfund Carl-Euler-Str. verpflegt. Im Spätjahr bekommen wir endlich nach langem Kampf unseren 3er KTW wieder zurück. Es kostete viel Zeit und Arbeit, das Fahrzeug in den ursprünglichen Zustand zurück zu versetzen.

2003

Gleich zu Beginn des neuen Jahres können wir per Zufall den RTW durch ein Gebrauchtfahrzeug ersetzten. Im Laufe des März verunglückt der Zivildienstleistende Marco auf dem Weg zum Dienst tödlich. Im August waren, täglich eine Woche lang, Aktive und Jugendliche unterwegs, um im Uni-Wohngebiet die Bäume vor dem Verdursten zu retten.

2004

Im April feiert unser Geschäftsführer ein halbes Jahrhundert Geburtstag. Im Mai fuhren die Aktiven mit einer San-Gruppe und dem ELW nach Ulm zum Katholikentag. Die Jugend und die Aktiven bauten den Sanitätsdienst Mittelaltermarkt mit der Beschaffung eines historischen Zeltes aus und bereichern die Ausstattung mit vielen Kleinigkeiten. Kurz vor Weihnachten stellen wir unseren selbst geplanten VW-T5 Hornis für den RHD in Dienst. Nach den Weihnachtsfeiertagen beschäftigt die Helfer die Flutkatastrophe in Asien. Im RHD fahren wir einige Opfer in die Heimatkrankenhäuser.

2005

Am 8. Januar kochten wir zu Gunsten der Flutopfer. Dank Sponsoren konnten die Einnahmen ohne Abzug auf das Malteser-Spendenkonto überwiesen werden. Vorbereitungen auf das 20 jähriges Bestehen, was nur im kleinen Rahmen gefeiert wurde fanden statt. Ebenfalls im kleinen Rahmen wurde im Juni das 20jährige Dienstjubiläum des Geschäftsführers begangen. Für den RHD wirde im Mai einen PKW gekauft. Im August fuhren die Führungsunterstützung und fünf Sanitätshelfer mit den Diözesankräften nach Köln zum Weltjugendtag um dort für 8 Tage ihren Dienst zu versehen.

2006

Das Jahr der Megadienste – bereits im Mai fuhr die Führungsunterstützung nach Saarbrücken zum Katholikentag. Eigentlich gehört dieses Jahr jedoch ganz dem König Fußball. Am 9. Juni besetzten die Malteser die Sanitätsstation am Finanzamt und durch Unterstützung der Diözese die Station am Raiffeisenplatz. Etwas mehr als drei Wochen waren täglich ca. 15-20 Lautrer Malteser im Einsatz und arbeiten in 2 Schichten. Im August herrschen drei Tage mittelalterliches Gelage im Volkspark, zu dem die Helfer wie immer gewandet ihren Dienst versahen. Die Ausstattung wuchst mit jedem Markt. Zum Spaß und Zeitvertreib hatten sie diesmal eine „kleine Bogenschießbahn“ aufgebaut – die auf reges Interesse stieß. Im September fuhr die Führungsunterstützung zum nächsten Einsatz – Papstbesuch in Regensburg.

2007

In diesem Jahr fand eine Großübung aller Hilfsorganisationen in Kaiserslautern einschließlich Polizei und Feuerwehr statt. Hierzu wurden die Patienten des Altenheimes St. Hedwig in ihr neues Domizil auf dem Bännjerrück gebracht. Hierbei wurden alle KTW’s und KatS-Fahrzeuge eingesetzt. Die Weltmeisterschaft hatte noch ein musikalisches „Nachspiel“, denn das WM-Revival wurde von den Maltesern sanitätsdienstlich betreut. Im Bereich Hausnotruf wurde im Laufe des Jahres die Kundenakquise auf ein Callcenter umgestellt.

2008

Das Jahr der SEG-Großeinsätze. Im Frühjahr wurden die Malteser im Rahmen der Amtshilfe nach Ludwigshafen zu einem großen Wohnungsbrand entsendet. Im September kam es zu unserem größten SEG-Einsatz bis dahin. Einsatzort war Rodenbach im Kreis Kaiserslautern. Bei diesem Einsatz waren die Malteser ebenfalls im Rahmen der Amtshilfe bei einem fünf-tägigen Großbrand im Einsatz. Hier mussten rund um die Uhr ca. 350 Einsatzkräfte mit Essen, Getränken und sonstigen Leckereien versorgt werden. Dies sollte jedoch nicht der letzte Amtshilfe-Einsatz sein, denn kurz darauf wurden im Kreis Pirmasens bei einem Lagerhallenbrand ebenfalls die Einsatzkräfte mit Essen und Getränken versorgt. Zudem stellten die Helfer die Führungsunterstützung beim Deutschen Katholikentag in Osnabrück. Weiterhin absolvierte eine Vielzahl der Helfer einen Lehrgang Psychosoziale Unterstützung.

2009

Die Stadt Kaiserslautern beauftrage die Malteser mit der Bildung einer Schnell-Einsatzgruppe Bereitstellungsraum, welche sie um das ELW 2 mit unseren Führungs-kräften aufbauten. Sie erhielten die Genehmigung von der Kreisverwaltung Kaiserslautern zum Betrieb von vier KTW’s und einem RTW. Daraufhin wurde ein neuer Rückholdienst-KTW als Kombifahrzeug für KTP und RHD beschafft.

2010

In ihren Räumlichkeiten führten die Malteser den ersten Einsatzsanitäter-Lehrgang durch, in dem sich viele der Helfer zusammen mit anderen Helfern umliegender Gliederungen zur Höherqualifizierung ausbilden ließen. Im Bereich Hausnotruf und Menüservice führten sie das Qualitätsmanagement ein. Die Prüfung danach wurde bestanden.

2011

Das Jahr war geprägt durch die Vorbereitungen zur Neustrukturierung der Dienststelle. Hauptamt und Ehrenamt bekommen eine getrennte Führung. Hierzu wurde Peter Jäger zum Stadtbeauftragten und Peter W. Dossinger wurde als Referent KatS und Altkleidercontainer nach Speyer berufen. Pfarrer Andreas Keller übernahm das Amt des Stadtseelsorgers von Pfarrer Dr. Edmund Janson. Auch ein neuer Dienst wurde ins Leben gerufen: der Besuchs- und Begleitungsdienst. Im Zuge der Neustrukturierung wurde auch der Startschuss zur Neugestaltung gegeben. Das Ehrenamt begann mit der Renovierung des Lagers. Die SEG-V bekam einen fabrik- neuen MTW zum Transport der Helfer.

2012

Am 1.1.12 wurde das Hauptamt in die gemeinnützige GmbH überführt. Im Bereich des Menüservice gingen wir eine Kooperation mit dem Caritasverband ein, woraufhin sie ab sofort warmes Essen auslieferten. Hierzu wurden zwei neue Fahrzeuge beschafft und Francois Perraudeau wurde neuer Wachenleiter. Aber nicht nur in den sozialen Bereichen kam es zu Änderungen, auch im KTP gab es Neuerungen: Die KTW liefen über die Integrierte Leitstelle Kaiser und waren somit Teil des Öffentlich-Rechtlichen Rettungsdienstes. Im Ehrenamt wurde der Diabetikertreff gegründet, eine Selbsthilfegruppe die sich einmal im Monat trifft. Auch die größeren SEG-Einsätze blieben nicht aus, so versorgten die Malteser die Einsatzkräfte bei einem Großeinsatz bei dem mehrere Bomben entschärft wurden. Die SEG wurde von der Stadt mit einer Großbeleuchtungseinheit für Nacheinsätze ausgestattet.

2013

In der Stadt gibt es mehrere Einrichtungen die eine Obdachlosen-Speisung anbieten. In verschiedenen Gesprächen stellte sich der Bedarf für eine Pflasterstube heraus, welche von Andreas Keller zusammen mit der Pfarrei St. Martin aufgebaut wurde. Noch ein weiterer Dienst wurde im Ehrenamt angesiedelt: Hilfe für pflegende Angehörige – Demenzbegleitung. Zusätzlich das Jahr der Großeinsätze Sanitätsdienst: Neben den Special-Olympics, welche die Malteser mit allen Hilfsorganisationen gemeinsam durchführten, betreuten sie auch das zweitägige Festival Farbgefühle, welches zum ersten Mal in Kaiserslautern stattfand. Nach dem schweren Reaktorunglück in Japan veranstalteten die Jugendgruppen der Hilfsorganisationen gemeinsam eine Hilfsaktion auf dem Schillerplatz. Die SEG-V unterstütze die Aktion mit dem Einsatz der Feldküche. Ein gebrauchter Mercedes-Sprinter vervollständigt den Fuhrpark des Ehrenamtes, hier steht er besonders dem Bereich Sanitätsdienst und Jugend zur Verfügung. Hierzu gehört auch die Beschaffung eines Sanitätshängers der mit einigem medizinisch-technischem Equipment ausgestattet wurde.

2014

Der Malteser Rettungsdienst in der Westpfalz bekam mit der Wache in Reichenbach-Steegen ein zweites Standbein. Dort wird gemeinsam mit dem DRK ein 24-Stunden-RTW gestellt. Fortbildung ist wichtig, im Hinblick auf die Neuerungen im BOS-Funk absolviert ein Großteil der Helfer die Funkberechtigung Digitalfunk. Die Stadt führte eine „Nachtübung Tunnel (Hochspeyer)“ durch und beauftragte die Malteser mit der Versorgung der Helfer. Ebenfalls fand eine Großübung „Evakuierung Klinikum Standort I“ an der die Malteser mit der SEG-V und einem RTW teilnahmen. Eine Premiere konnten sie auch verzeichnen. Die Helfer nahmen das erste Mal als Sanitätspersonal an einem 2. Bundesliga-Spiel des FCK teil und sahen den „Betze“ mal von innen. Der Umbau der Dienststelle wurde nach langer Planung endlich durchgeführt. Für geplante 6 Monate zogen alle in ein Provisorium.

2015

Die Rettungswache beschaffte zwei neue KTW’s und Tobias Schmid übernahm das Amt des Wachenleiters. Stellvertretung wurde Annika Holz. Die Rettungswache Reichenbach-Steegen zog nach Schwedelbach in ein Provisorium um, bis die eigentlichen Räumlichkeiten in Schwedelbach bezugsfertig sind. Nach mehr als 6 Monaten ist die Renovierung der Dienststelle abgeschlossen,die Einweihung der Dienststelle mit Segnung der Räumlichkeiten und unserem gleichzeitigen Jubiläum wurde am 17.Juli gefeiert. 

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE46370601201201220510  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7
Der Malteser Hilfsdienst e.V. ist Mitglied im Deutschen Spendenrat e.V.